Skicross

Der Skicross wird auf einer Strecke mit künstlichen Hindernissen gefahren. Er besteht aus einem Zeitlauf (Qualifikation) und einem KO System. Durch den Zeitlauf wird die Rangfolge für das KO System (32 Läufer/Innen) festgelegt. Je vier Fahrer treten pro Lauf (Heat) gegeneinander an, die ersten Beiden erreichen die nächste Runde. Dieser Modus setzt sich bis zum Finallauf der vier besten Fahrer fort. Im Finallauf und im kleinen Finallauf werden die Platzierungen 1-4 bzw. 5-8 ermittelt. Die Platzierungen 9-32 werden innerhalb der Ausscheidungsrunden entsprechend den Time Trial Laufzeiten sortiert. Die Platzierungen ab dem 33ten werden entsprechend den Laufzeiten vergeben. Skicross ist seit 2010 eine olympische Disziplin.

Wie muss ein Ski Cross Kurs sein?

  • 800 bis 1200 Meter lang
  • 150 bis 250 Meter Höhenunterschied
  • Damen und Herren benützen den selben Kurs
  • Im Kurs befinden sich verschiedenste Streckenelemente
  • 50 % der Strecke muss mit verschiedensten Torabständen und Geschwindigkeiten gesteckt sein
  • 25 % Quergänge, Wellen und Erhebungen
  • 25 % Sprünge (1 bis 4 Meter Höhe) und Landungen
  • Ein automatisches Startgate / Startmaschine
  • Zeitnehmung für die Qualificationsläufe und High Speed Kamera für ein mögliches „Photo Finish“

Welches Equipment wird beim Skicross verwendet?

  • GS Skier (Riesentorlauf) – Keine FIS Regeln die Länge und Taillierung betreffend
  • Skischuhe und Bindungen (Nach FIS Reglement)
  • Keine Rennanzüge erlaubt
  • Normale Skianzüge und jacken (zwei Sück) welche nicht zu eng sein dürfen
  • Protektoren(Rücken, Arme und Hüfte)
  • Helm

Was erwartet die Athleten?

  • Qualifikation – Ein Zeitfahren gefolgt von der Final Runde
  • Intervallstarts bei der Qualifikation
  • Ab Finalläufen sind vier Athleten auf der Strecke
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 19 Meter/Sekunde für die Herren (65 km/h); 14 Meter/Sekunde für die Damen
  • 45 – 60 Sekunden Streckenlänge
  • 5 Runden bis zum Gewinn, 225 bis 300 Skunden Skifahren in 1 Stunde und 15 Minuten
  • 50 % Richtungswechsel mit verschiedenen Radien
  • 25 % gerade aus Fahrten und Querfahrten
  • 25 % auf Sprüngen bzw. in der Luft

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